Führerschein machen Deutschland

Schneller und einfacher Ablauf
Keine Prüfungen/Tests erforderlich
Vertrauenswürdige und sichere Daten

Führerschein machen Deutschland

Wer in Deutschland einen Führerschein erwerben möchte, muss verschiedene Schritte durchlaufen. Je nach Führerscheinklasse gehören dazu die Anmeldung bei einer Fahrschule, die Antragstellung, die Teilnahme am Theorieunterricht, praktische Fahrstunden sowie das Bestehen der vorgeschriebenen Prüfungen. Die Klasse B ist im Allgemeinen die für einen herkömmlichen Pkw-Führerschein relevante Kategorie.

Führerschein in Deutschland machen: Voraussetzungen

Bevor die Ausbildung beginnt, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Dazu gehören insbesondere:

  • das erforderliche Mindestalter
  • ein ordentlicher Wohnsitz in Deutschland, soweit gesetzlich erforderlich
  • gesundheitliche beziehungsweise fahrerlaubnisrechtliche Eignung
  • je nach Klasse ein Sehtest oder eine ärztliche Untersuchung
  • ein Erste-Hilfe-Kurs
  • die vorgeschriebene Fahrausbildung
  • das Bestehen der erforderlichen Prüfungen

Für einen deutschen Führerschein ist grundsätzlich ein ordentlicher Wohnsitz in Deutschland erforderlich. Nach § 7 FeV wird dieser grundsätzlich angenommen, wenn eine Person gewöhnlich mindestens 185 Tage im Jahr in Deutschland wohnt und die entsprechenden persönlichen oder beruflichen Bindungen bestehen.

Welche Führerscheinklasse brauche ich?

Die richtige Klasse hängt davon ab, welches Fahrzeug später gefahren werden soll.

FührerscheinklasseTypischer Einsatz
BPkw und bestimmte leichte Fahrzeuge
BEPkw mit größerem Anhänger
AMMopeds und bestimmte Leichtfahrzeuge
A1 / A2 / AMotorräder
C1leichtere Lkw
Cschwere Lkw
DBusse

Die Klassen unterscheiden sich außerdem beim Mindestalter, bei den Ausbildungsanforderungen und bei den Prüfungen.

Führerschein machen: Schritt für Schritt

1. Fahrschule auswählen

Der erste praktische Schritt ist normalerweise die Anmeldung bei einer Fahrschule. Dabei wird ein Ausbildungsvertrag abgeschlossen. Es lohnt sich, vorab die Preise und Leistungen verschiedener Fahrschulen zu vergleichen.

2. Führerschein beantragen

Der Antrag wird bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde am Wohnort gestellt. Je nach Bundesland und Behörde kann der Antrag teilweise auch online vorbereitet oder eingereicht werden.

Typische Unterlagen sind beispielsweise ein gültiger Ausweis oder Reisepass und ein biometrisches Passfoto. Für bestimmte Fahrerlaubnisklassen kommen weitere Nachweise hinzu.

Die Bearbeitung des Führerscheinantrags kann laut ADAC ungefähr vier bis acht Wochen dauern. Die Fahrausbildung kann grundsätzlich bereits vorher beginnen.

3. Theorie lernen

Nach der Anmeldung beginnt der theoretische Unterricht. Dabei werden unter anderem Verkehrsregeln, Verkehrszeichen, Gefahrenlehre und umweltbewusstes Fahren behandelt.

Die theoretische Prüfung findet grundsätzlich als Test am Computer oder Tablet statt. Für die Prüfung ist eine Ausbildungsbescheinigung der Fahrschule erforderlich.

4. Fahrstunden absolvieren

Parallel zur Theorie beginnt die praktische Ausbildung.

Wichtig: Es gibt neben den gesetzlich vorgeschriebenen Sonderfahrten keine allgemeine gesetzliche Mindestzahl an normalen Übungsfahrten. Wie viele zusätzliche Fahrstunden erforderlich sind, hängt vom persönlichen Lernfortschritt ab.

Bei Klasse B gehören unter anderem vorgeschriebene Fahrten auf Autobahnen sowie bei Dämmerung oder Dunkelheit zur Ausbildung.

5. Theorieprüfung bestehen

Die theoretische Prüfung muss erfolgreich abgelegt werden, bevor die praktische Prüfung stattfinden kann. Die Theorieprüfung kann frühestens drei Monate vor Erreichen des jeweiligen Mindestalters absolviert werden.

Wer die Prüfung nicht besteht, kann sie grundsätzlich wiederholen. Dadurch entstehen zusätzliche Prüfungs- und gegebenenfalls Ausbildungskosten.

6. Praktische Prüfung

Nach bestandener Theorie und ausreichender praktischer Ausbildung erfolgt die praktische Prüfung.

Für Klasse B dauert die praktische Prüfung aktuell 55 Minuten. Bei Nichtbestehen ist eine Wiederholung grundsätzlich nach einer Wartefrist möglich.

Die praktische Prüfung muss innerhalb eines Jahres nach bestandener Theorieprüfung abgelegt werden, sonst verliert die bestandene Theorie ihre Gültigkeit.

Unsere zufriedenen Kunden

Rated 5 out of 5
Miranda Snyder

Ich wollte meinen Führerschein in Deutschland machen und habe mich zunächst über die Voraussetzungen informiert. Die Informationen zur Fahrschulanmeldung, zu den Kosten und zu den Prüfungen haben mir geholfen, meine Ausbildung zu planen.

Rated 5 out of 5
Harold Harrison

Vor meiner Anmeldung habe ich verschiedene Fahrschulen verglichen. Besonders wichtig waren mir transparente Preise, verständlicher Theorieunterricht und eine gute Vorbereitung auf die praktische Fahrprüfung.

Rated 5 out of 5
Debra Reyes

Ich wollte die Gesamtkosten für meinen Führerschein realistisch einschätzen. Durch den Vergleich von Grundgebühren, Fahrstunden und Prüfungsgebühren konnte ich mein Budget besser planen.

Rated 5 out of 5
Kyle Romero

Als Ausländer wollte ich wissen, welche Voraussetzungen ich erfüllen muss, um in Deutschland einen Führerschein zu machen. Die Informationen zum Wohnsitz, zu den erforderlichen Unterlagen und zum Ablauf der Ausbildung waren sehr hilfreich.

Wie viel kostet der Führerschein in Deutschland?

Die Gesamtkosten hängen vor allem von der Führerscheinklasse, der Fahrschule und der Anzahl der benötigten Übungsstunden ab.

Beim Klasse-B-Führerschein können sich die Gesamtkosten schnell auf mehrere tausend Euro belaufen. Zu berücksichtigen sind unter anderem:

  • Grundbetrag der Fahrschule
  • normale Fahrstunden
  • Sonderfahrten
  • Lernmaterial
  • Theorieprüfung
  • praktische Prüfung
  • Gebühren der Fahrschule für die Prüfungsanmeldung
  • Führerscheinantrag
  • Erste-Hilfe-Kurs
  • Sehtest
  • biometrisches Passfoto

Wer zusätzliche Fahrstunden benötigt oder eine Prüfung wiederholen muss, zahlt entsprechend mehr.

Führerschein machen als Ausländer in Deutschland

Auch ausländische Staatsangehörige können unter den gesetzlichen Voraussetzungen in Deutschland einen Führerschein erwerben.

Entscheidend ist dabei nicht allein die Staatsangehörigkeit, sondern unter anderem der tatsächliche Wohnsitz und die jeweilige Situation. Wer bereits einen ausländischen Führerschein besitzt, sollte zunächst prüfen, ob dieser in Deutschland anerkannt oder umgeschrieben werden kann.

Für EU-/EWR-Führerscheine und Führerscheine aus Drittstaaten gelten unterschiedliche Regelungen.

Wer beispielsweise bereits einen gültigen ausländischen Führerschein besitzt, muss deshalb nicht automatisch die komplette deutsche Ausbildung wiederholen.

Führerschein ab 17

Beim Begleiteten Fahren ab 17 (BF17) kann die Ausbildung für Klasse B beziehungsweise BE bereits vor dem 18. Geburtstag erfolgen. Nach bestandener Prüfung darf bis zum 18. Geburtstag unter den gesetzlichen Voraussetzungen mit einer eingetragenen Begleitperson gefahren werden.

Führerschein machen Deutschland: Jetzt starten

Der reguläre Weg zum Führerschein führt über Fahrerlaubnisbehörde, Fahrschule, Ausbildung und Prüfung. Wer frühzeitig die passende Führerscheinklasse auswählt und die erforderlichen Unterlagen vorbereitet, kann den Ablauf besser planen.