Führerschein umschreiben lassen
Schneller und einfacher Ablauf
Keine Prüfungen/Tests erforderlich
Vertrauenswürdige und sichere Daten
Führerschein umschreiben lassen
Wer seinen Führerschein „kaufen“ (bzw. erwerben) möchte, besitzt in der Regel bereits eine in einem anderen Land ausgestellte Fahrerlaubnis und möchte diese in einen deutschen Führerschein umschreiben lassen. Ob ein solcher Umtausch erforderlich ist – und ob Prüfungen abgelegt werden müssen –, hängt vor allem vom Ausstellungsland und der jeweiligen Führerscheinklasse ab. Für Führerscheine aus der EU oder dem EWR gelten andere Regelungen als für solche aus Ländern außerhalb dieses Raums. Daher sollte man vor der Anmeldung zu einem neuen Fahrschulkurs zunächst prüfen, ob ein Umtausch tatsächlich notwendig ist.
Wann muss man einen ausländischen Führerschein umschreiben lassen?
Bei einem gültigen Führerschein aus einem EU- oder EWR-Staat ist eine Umschreibung nach einem Umzug nach Deutschland grundsätzlich nicht erforderlich. Die Fahrerlaubnis wird innerhalb ihrer Gültigkeit anerkannt. Eine freiwillige Umschreibung ist jedoch möglich.
Bei Führerscheinen aus Staaten außerhalb der EU und des EWR gelten andere Vorschriften. Nach einer dauerhaften Wohnsitznahme in Deutschland dürfen solche Fahrerlaubnisse grundsätzlich noch sechs Monate genutzt werden. Danach ist für das weitere Fahren in Deutschland eine deutsche Fahrerlaubnis erforderlich.
Führerschein aus dem Ausland umschreiben: Welche Prüfungen sind erforderlich?
Ob eine Theorie- oder Praxisprüfung erforderlich ist, richtet sich bei vielen Drittstaaten nach der Anlage 11 FeV.
Die dort enthaltene Staatenliste legt für einzelne Länder und Führerscheinklassen fest, ob
- keine Prüfung,
- nur eine theoretische Prüfung,
- nur eine praktische Prüfung oder
- theoretische und praktische Prüfung
erforderlich sind.
Bei einem Drittstaat, der nicht von den entsprechenden Erleichterungen erfasst ist, müssen häufig Theorie und Praxis geprüft werden. Eine vollständige Fahrschulausbildung ist bei einer solchen Umschreibung jedoch grundsätzlich nicht vorgeschrieben. § 31 FeV stellt ausdrücklich klar, dass die Ausbildungsvorschriften in diesen Fällen nicht anzuwenden sind.
Führerschein ohne Prüfung umschreiben lassen
In bestimmten Fällen ist eine prüfungsfreie Umschreibung möglich.
Dazu gehören beispielsweise zahlreiche Fahrerlaubnisse aus den in Anlage 11 FeV aufgeführten Staaten. Die konkrete Regelung hängt immer von Land und Führerscheinklasse ab.
Seit dem 18. August 2026 können unter anderem Führerscheine aus der Ukraine und Montenegro unter den Voraussetzungen der neuen Regelung ohne theoretische und praktische Prüfung umgeschrieben werden.
Deshalb sollte nicht pauschal angenommen werden, dass jeder ausländische Führerschein eine deutsche Prüfung erfordert.
Welche Unterlagen werden benötigt?
Die zuständige Fahrerlaubnisbehörde prüft unter anderem den ausländischen Führerschein und die Voraussetzungen für die deutsche Fahrerlaubnis.
Typischerweise können folgende Unterlagen erforderlich sein:
- gültiger ausländischer Führerschein
- Personalausweis oder Reisepass
- Meldebescheinigung beziehungsweise Nachweis des Wohnsitzes
- biometrisches Passfoto
- gegebenenfalls Übersetzung des Führerscheins
- gegebenenfalls Sehtest
- gegebenenfalls weitere Nachweise abhängig von der Führerscheinklasse
- bei bestimmten Staaten eine Klassifizierung der ausländischen Fahrerlaubnis
Welche Dokumente tatsächlich benötigt werden, kann je nach Ausstellungsstaat und örtlicher Fahrerlaubnisbehörde unterschiedlich sein. Die zuständige Behörde am Wohnort entscheidet über das konkrete Verfahren.
Muss der ausländische Führerschein übersetzt werden?
Das hängt unter anderem von der Sprache und dem Dokumentenformat ab.
Bei nationalen Führerscheinen aus Nicht-EU-Staaten kann während der Nutzung in Deutschland eine Übersetzung erforderlich sein. Bei EU- und EWR-Führerscheinen ist eine Übersetzung grundsätzlich nicht erforderlich.
Auch bei der Umschreibung kann die Behörde eine Übersetzung oder zusätzliche Klassifizierung verlangen.
Führerschein umschreiben lassen: Schritt für Schritt
1. Ausstellungsstaat prüfen
Zuerst sollte festgestellt werden, in welchem Land der Führerschein ausgestellt wurde. Anschließend lässt sich anhand der gesetzlichen Regelungen prüfen, ob eine Umschreibung erforderlich ist und ob Prüfungen entfallen.
2. Führerscheinklasse vergleichen
Nicht jede Klasse wird automatisch gleich behandelt. Die Anlage 11 FeV enthält teilweise unterschiedliche Regelungen für Pkw, Motorrad und Lkw.
3. Unterlagen vorbereiten
Danach werden der ausländische Führerschein und die von der Behörde verlangten Nachweise zusammengestellt.
4. Antrag bei der Fahrerlaubnisbehörde stellen
Der Antrag wird bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde am Wohnort gestellt. Dort wird geprüft, ob die gesetzlichen Voraussetzungen für die Umschreibung erfüllt sind.
5. Gegebenenfalls Prüfungen ablegen
Wenn für das jeweilige Land und die Führerscheinklasse Prüfungen vorgeschrieben sind, müssen diese erfolgreich absolviert werden.
6. Deutschen Führerschein erhalten
Bei erfolgreicher Umschreibung wird der deutsche Führerschein ausgestellt. Bei einer Umschreibung nach § 31 FeV wird der ausländische Führerschein grundsätzlich gegen den deutschen Führerschein abgegeben; die Behörde kann ihn an die ausstellende Stelle zurücksenden oder verwahren.
Unsere zufriedenen Kunden
Miranda Snyder
Ich wollte meinen ausländischen Führerschein in Deutschland umschreiben lassen und habe mich zunächst über die notwendigen Unterlagen und Voraussetzungen informiert. Besonders wichtig war für mich, zu wissen, welche Behörde zuständig ist und wie lange die Bearbeitung dauern kann.
Harold Harrison
Bei meiner Recherche zum Thema Führerschein umschreiben lassen habe ich mich über die geltenden Vorschriften für ausländische Fahrerlaubnisse informiert. Die Informationen zu Dokumenten, Übersetzungen und möglichen Prüfungen waren für meine Planung hilfreich.
Debra Reyes
Vor der Antragstellung wollte ich sicherstellen, dass meine ausländische Fahrerlaubnis in Deutschland anerkannt werden kann. Ich habe mich über die zuständige Führerscheinstelle, die geltenden Fristen und die notwendigen Unterlagen informiert.
Kyle Romero
Ich wollte wissen, welche Kosten bei der Umschreibung meines Führerscheins entstehen können. Deshalb habe ich mich über Verwaltungsgebühren, mögliche Prüfungen und die erforderlichen Nachweise informiert, bevor ich meinen Antrag vorbereite.
Wie lange ist ein ausländischer Führerschein in Deutschland gültig?
Bei Führerscheinen aus Drittstaaten ist die sogenannte Sechs-Monats-Frist besonders wichtig. Nach Begründung eines ordentlichen Wohnsitzes in Deutschland darf die ausländische Fahrerlaubnis grundsätzlich nur noch sechs Monate genutzt werden. In bestimmten Fällen kann eine Verlängerung unter besonderen Voraussetzungen möglich sein.
Die 185-Tage-Regel spielt dabei eine zentrale Rolle: Der ordentliche Wohnsitz liegt grundsätzlich dort, wo eine Person mindestens 185 Tage im Jahr lebt und ihren Lebensmittelpunkt hat.
Was kostet das Umschreiben?
Die Kosten hängen vom individuellen Fall ab. Je nach Herkunftsland und Führerscheinklasse können unter anderem Kosten für
- den Antrag,
- ein biometrisches Passfoto,
- eine Übersetzung,
- eine Klassifizierung,
- einen Sehtest,
- Prüfungen und
- die Ausstellung des deutschen Führerscheins
entstehen.
Wenn Theorie oder Praxis erforderlich sind, können zusätzliche Prüfungs- und gegebenenfalls Vorbereitungskosten hinzukommen.
Führerschein umschreiben lassen für Ausländer
Auch ausländische Staatsangehörige können ihren vorhandenen Führerschein in Deutschland umschreiben lassen, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
Entscheidend ist dabei nicht allein die Staatsangehörigkeit, sondern insbesondere wo der Führerschein ausgestellt wurde, welche Klasse er umfasst und wo der ordentliche Wohnsitz besteht.
Wer bereits einen ausländischen Führerschein besitzt, sollte deshalb zunächst die Umschreibung prüfen, bevor ein kompletter deutscher Führerschein neu begonnen wird.
Führerschein umschreiben lassen: Jetzt Voraussetzungen prüfen
Die Umschreibung eines ausländischen Führerscheins kann wesentlich einfacher sein als ein vollständiger Neuerwerb. Ob Prüfungen erforderlich sind, hängt jedoch vom konkreten Ausstellungsstaat und der Führerscheinklasse ab.
